Sie hat die nächste Generation von Ingenieurinnen inspiriert

Debbie Sterling ist Ingenieurin und die Gründerin von GoldieBlox, einer Spielzeugfirma, die die nächste Generation von Ingenieurinnen inspirieren soll. Sie hat es sich zu ihrer Lebensaufgabe gemacht, die Geschlechterkluft in Wissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik zu überwinden.

Debbie Sterling. Sie wurde ebenfalls inspiriert ihren eigenen Weg zu gehen, obwohl sie dachte, ist das wirklich etwas für mich? Ich bin doch ein Mädchen. In den USA gibt es so wie auch bei uns, eine sogenannte rosa Straße in Spielzeuggeschäften. Dort werden Spielzeuge für Mädchen präsentiert. Mädchen werden von der Spieleindustrie mit rosa geprägt.

Debbie war anders und fühlte sich nie dazugehörig. Sie hatte Spaß an Mathe, nur von außen, extrinsisch, wurde ihr vermittelt das das nichts für Mädchen ist. Ihre Mathe-Lehrerin sagte jedoch einen Satz zu ihr, der sich in ihren Kopf einpflanzte und sie nie mehr losließ: “Was ist mit einem Ingenieurstudium? Ich denke Du wirst Dich selbst übertreffen.” Debbie begann ihr Studium für Ingenieure in Stanford.

 

Die nächste Generation von weiblichen Ingenieuren inspirieren | Debbie Sterling

 

Mädchen lernen anders

in einer Untersuchung wurde einmal festgestellt, dass Mädchen und Jungen unterschiedlich lernen. So stellte man fest, dass die meisten Mädchen im Alter von acht Jahren, den Spaß an Mathematik verlieren. Das “warum” es so war wurde nicht erklärt, Debbie kam jedoch später dahinter. Denn das ist ein Teil ihrer Geschichte.

In den USA sind übrigens nur 11% aller Ingenieure, Frauen. Bei uns in Deutschland ist die Zahl kleiner. Laut Statista sind es 11% in den gesamten MINT Berufen. Nur jeder 5. Absolvent des Ingenieur Studiums ist eine Frau. Im Beruf der Ingenieurin angekommen, ist jedoch leider nur noch ein deutlich kleinerer Teil.

Es ist Zeit für mehr Ingenieurinnen

Die meisten Ingenieurinnen arbeiten in Deutschland im Bereich Architektur und Bauingenieurwesen. Dort kamen 35.700 Frauen auf rund 92.500 Männer. Im Maschinen- und Fahrzeugbau waren es jedoch weniger. Dort sind nur 10.600 Frauen beschäftigt, im Gegensatz zu 146.700 Männern. Diese Zahlen sind aus einer Statistik von 2011.

 

Wir verdienen eine weibliche Perspektive

Jetzt ist es aber nun mal so, dass die Hälfte der Weltbevölkerung weiblich ist. Wir verdienen definitiv auch eine weibliche Perspektive. In unserem Leben und in unserem Beruf. Debbie sagt “die Welt wird nur besser mit der weiblichen Perspektive” und dem kann ich nur zustimmen.

Als ich diesen Artikel fertig gestellt hatte, suchte ich nach einem passenden Beitragsbild. Dabei habe ich eine seltsame Entdeckung gemacht. Ich bin keine große Freundin einer Bilddatenbank, da die Fotos mir alle etwas zu steril sind. Allerdings nutze ich Canva. Dort habe ich nach einem passenden Bild gesucht und gab im Foto Suchfeld Held und Heldin ein. Was denkst Du habe ich gefunden?

Mit dem Suchwort Held, spuckt Canva zig Fotos von Männern in Superheldkostümen aus.
Mit dem Suchwort Heldin jedoch, Seitenweise Fotos von Frauen die Drogen konsumieren. Was ist das für ein Algorithmus?

Nun es ist das Bild geworden was Du siehst.

Ich habe Canva das Problem gemeldet. Jetzt warte ich auf eine Antwort.

 

Bildquelle: Canva | Videoquelle: Youtube