Künstliche Intelligenz – Die Zukunft ist jetzt

Künstliche Intelligenz – Die Zukunft ist jetzt

Roboter, die Ihnen Ihr Essen servieren, für Sie putzen oder Sie im Alter pflegen – irgendwann ist es sicherlich soweit, aber das liegt ja noch in ferner Zukunft. Es ist leicht, die zunehmende technische Automatisierung in unserer Gesellschaft von sich wegzuschieben. Dabei durchdringt künstliche Intelligenz unser Leben schon heute und wird in Zukunft zu noch größeren Umwälzungen führen.

Künstliche Intelligenz

Viele Studien beschäftigen sich mittlerweile mit der Frage, wie viele unserer Jobs von der Automatisierung gefährdet sind bzw. in wenigen Jahrzehnten schon voll und ganz von Maschinen verrichtet werden könnten. Die Ergebnisse schockieren. Allein in Deutschland sind bis 2050 etwa 48 Prozent aller Berufe durch Künstliche Intelligenz bedroht und entziehen den Menschen damit ihre Existenzgrundlage.

Welche Stellen sind betroffen?

Während in der Industriebranche mit 55 Prozent über die Hälfte der Jobs gefährdet ist – das sind circa 4,4 Millionen Stellen –, sieht es in der Hotellerie und Gastronomie prozentual gesehen noch düsterer aus: 72 Prozent der bestehenden Jobs droht das Aus. Das sind 710.000 Stellen. Vergleichsweise wenig gefährdet ist in Deutschland der Bildungssektor, in dem gerade mal 32 Prozent der Jobs bedroht sind. Das entspricht etwa 540.000 Stellen.

Hier finden Sie die komplette Infografik über die durch KI gefährdeten Jobs in Deutschland.

KI nicht nur in Deutschland auf dem Vormarsch

In anderen Teilen der Welt sieht es nicht anders aus: Das Automatisierungspotenzial liegt in den USA bei 46 Prozent. Die Gastronomie- und Hotelbranche birgt mit 73 Prozent hier nicht nur das größte Potenzial zur Automatisierung, sondern mit etwa 8,8 Millionen auch die meisten gefährdeten Stellen.

Asien gilt als einer der wichtigsten Impulsgeber für die Automatisierungsprozesse in der Arbeitswelt. In China liegt das Automationspotenzial bei 51 Prozent. Auf die große Bevölkerungsmenge gerechnet, sind das über 395 Millionen Arbeitsplätze. Die klassischen Niedriglohnjobs in China, Indien und anderen asiatischen Ländern sind vom Automatisierungsprozess besonders betroffen.

Automatisierung bedeutet keine Arbeitslosigkeit

Aus unserer heutigen Sichtweise betrachtet, erscheinen diese Zahlen nicht sonderlich positiv, denn sie zeigen eine gewisse Perspektivlosigkeit für viele Arbeitnehmer. Hinzu kommen zahlreiche negative Zukunftsvisionen aus Science-Fiction-Klassikern, in denen der Mensch als Auslaufmodell dargestellt wird und Maschinen die volle Kontrolle über das Leben erlangen. Ist das ein realistisches Bild unserer Zukunft?

Veränderungen bringen immer Vor- und Nachteile mit sich und so werden mit dieser Entwicklung auch neue Jobs und Branchen entstehen. Das Bildungsniveau wird und muss steigen, damit die Menschen mit dem technischen Fortschritt intellektuell mithalten können. Diese Dynamiken hat es auch schon in der Vergangenheit gegeben, als beispielsweise die Industrialisierung ebenfalls die Arbeitskraft unzähliger Menschen überflüssig gemacht hat. Innerhalb eines Wandels entstehen immer neue Möglichkeiten und Perspektiven.

Das Verrückte ist, dass diese Vorstellungen immer noch wie ferne Zukunftsvisionen wirken. Allerdings ist künstliche Intelligenz kein Traum für kommende Generationen, sondern schon jetzt Teil unserer Realität. In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens ist die KI schon angekommen, ohne dass wir sie überhaupt noch bewusst wahrnehmen. Denken Sie nur an Sprach- und Gesichtserkennung, automatisierte Chatbots oder digitale Assistenten. Lassen Sie uns gespannt in die Zukunft blicken, welche Bereicherungen KI noch mit sich bringen wird und welche Perspektiven sich daraus ergeben werden.

Dieser Artikel ist ein Gastartikel von Gordon Herenz von Peak Ace.

Bildquellen: Depositphoto: ©vitaliy_sokol

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Liebe Gabi,
    der wichtigste Satz ist in diesem tollen Text für mich der folgende: “Innerhalb eines Wandels entstehen immer neue Möglichkeiten und Perspektiven.” Wer dafür offen ist, wird sich auch mit KI und ähnlichem nicht so schwertun.

    Liebe Grüße
    Simone

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